Titre

Zwischen Poesie und Wissenschaft. Der Magnetismus in den Werken E.T.A. Hoffmanns.

Auteur Daniel Hilpert
Directeur /trice Prof. Dr. Maximilian Bergengruen
Co-directeur(s) /trice(s) Prof. Dr. Sabina Becker (Universität Freiburg)
Résumé de la thèse E.T.A. Hoffmann hat den Magnetismus zur Erzeugung von Schauereffekten in seine Werke einfließen lassen – so der Tenor der älteren Forschung. Trotz neuerer Ansätze, die Hoffmanns genaue Kenntnis des zeitgenössischen Wissenschaftsdiskurses nachweisen konnten, blieb die große Bedeutung des Themenkomplexes Magnetismus für sein Gesamtwerk jedoch unbeachtet, da einerseits der volle Umfang der Magnetismusverarbeitung nicht erkannt und andererseits dadurch auch die spezifische narrative Funktion des Magnetismus nicht untersucht werden konnte. Der Ansatz des Dissertationsprojekts stützt sich daher auf zwei Bereiche: Zum einen ist ein erweiterter Quellenansatz erforderlich, um das ganze Spektrum des Magnetismus in den Werken Hoffmanns aufzudecken. Zum anderen sind die hierdurch transparent gemachten literarischen Verarbeitungen der einzelnen Sujets und Phänomene des Magnetismus auf ihre narrative Funktion hin zu untersuchen. Hierbei wird zu zeigen sein, dass Hoffmanns Poesie der Aufhebung der Grenze zwischen Innen und Außen, zwischen Phantasie und Realität nicht nur direkt auf seine Rezeption des Magnetismus zurückzuführen ist, sondern vielmehr direkt aus seiner intensiven Beschäftigung mit dem Thema hervorgeht.
Statut
Délai administratif de soutenance de thèse
URL
LinkedIn
Facebook
Twitter
Google+
Xing