Information détaillée concernant le cours

Titre

Die Strassburger Johanniterkommende «Zum Grünen Wörth», Handschriften, Literatur, Geschichte

Dates

Frühlingssemester: Datum tbd

Responsable de l'activité

René Wetzel

Organisateur(s)

M. Stephan Lauper (Universität Freiburg), Dr. Stefan Matter (Universität Freiburg), Prof. Dr. René Wetzel (Universität Genf)

Intervenant(s)

Prof. Stephen Mossman (University of Manchester), Prof. Christiane Krusenbaum-Verheugen (Universität Köln), Prof. Sigrid Hirbodian (Universität Tübingen), Prof. Jürgen Sarnowsky (Universität Hamburg), Prof. Eva Rödel (Hessisches Staatsarchiv Darmstadt), Dr. Stefan Matter (Universität Freiburg), Prof. Dr. René Wetzel (Universität Genf)

Description

Am Treffen soll gemeinsam mit Vertretern verschiedener mediävistischer Fachbereiche über eines der vielseitigsten Handschriftenensembles des deutschsprachigen Mittelalters diskutiert werden: die in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts in Strassburg entstandenen Handschriften und Codices, die den Grossteil der sog. 'Strassburger Gottesfreundeliteratur' überliefern. Die Handschriften, die von Rulman Merswin im Kloster 'Zum Grünen Wörth' geschrieben und gesammelt wurden, standen bis vor wenigen Jahren nur wenig im Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen. Lange war die Erforschung mit dem Vorurteil belastet, die Handschriften enthielten Texte, die durch die Fälschungsabsicht ihres Bearbeiters -des Sekretärs Rulman Merswins, Nikolaus von Löwen- bearbeitet oder frei erfunden seien. Die überlieferungsgeschichtlich ausgerichtete Dissertation von Christiane Krusenbaum-Verheugen (2013), die historische Untersuchung zum Netzwerk der Johanniter im Elsass von Nicolas Buchheit (2014) und weitere neue Arbeiten und Editionsprojekte im Zusammenhang mit dem 'Grünen Wörth' ermöglichen nun eine positivere Beurteilung des literarischen Potentials der Texte. Das 'Briefbuch', ein Codex, der für die Identitätsbildung der Klostergemeinschaft des 'Grünen Wörths' von zentraler Bedeutung war, wird im Dissertationsprojekt von Stephan Lauper an der Universität Freiburg untersucht und neu ediert. Während des Treffens soll die Entstehung und die Geschichte der im 'Grünen Wörth' geschriebenen Handschriften im Mittelpunkt stehen. Ziel ist es, das Handschriftenensemble und die 'Strassburger Gottesfreundliteratur' sowohl aus germanistischer als auch aus historischer Perspektive mit einem vielseitigen Blick auf den Gesamtkomplex in einer interdisziplinären Gesprächsrunde vorzustellen und neue Forschungsergebnisse zur Diskussion zu stellen. Referenten und Studierende sollen während des Workshops sowohl einen vertieften Einblick in die Komplexität des Handschriftenensembles erhalten, als auch vom wissenschaftlichen Austausch profitieren. Die Veranstaltung ist offen für alle Doktorierende des Programms 'CUSO-Deutsch' mit Schwerpunkt 'Mediävistik' und für alle Doktorierende des Programms 'CUSO-médiéval'.

Lieu

Strasbourg

Information
Places

16

Délai d'inscription 30.06.2018
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